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Am Anfang dachte ich über eine Jolle nach, die sehr leicht gebaut ist und mit viel Segelfläche bei wenig Wind
hohe Geschwindigkeiten erreichen kann. Das war für die Theorie ganz gut, aber bei der technischen Umsetzung fiel mir auf, dass ich eine Methode zum Bau des Rumpfes anwenden sollte, die schnell und funktionell ist. Das
würde dann sicher nicht der mega Leichtbau werden, jedoch würden sich die Kosten im Rahmen halten. |
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Spruceleisten ueber Mallen und von Außen und Innen mit Epoxygewebe bezogen, ergab eine recht feste
Rumpfschale. Das Prinzip ist wie ein modernes Sandwichlaminat. Der Vorteil ist die bessere Verbindung zwischen Kernmaterial und Laminat. Die Leisten nehmen auch hohe Zug- und Druckkräfte auf. Ein anderes
Kernmaterial wäre möglicherweise leichter gewesen, hätte aber nicht diese Vorteile gebracht. |
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Die Schale wurde nun mit doch recht vielen Spanten versehen, weil der Rumpf später großen
Verwindungen standhalten sollte. Schwertkasten und Verstärkungen für Beschläge wurden eingebaut und anschließend der Boden aufgesetzt. |
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Aus einem sehr hochwertige Schaumkernmaterial shapte ich mir Ausleger, welche außerdem den Vorteil
haben sollten, die Bordwand zu Versteifen. Nachdem der Schaum verschliffen war, wurde ein Kohlefaserlaminat aufgebracht, welches die enormen Kräfte auffangen sollte, wenn ich im Trapez stehe. |
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Nach dem Spachteln und Primern kam der schönste Bauabschnit, das Lackieren. Das Schiff war nun nach
knapp 1 1/2 Jahren Bauzeit endlich in seinem Gelbton zu sehen. Es war beeindruckend und das Ergebnis konnte sich blicken lassen. |
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Ich möchte abschließend noch sagen, dass der Bau dieses Bootes mich viel Zeit und Energie gekostet hat.
Aber ich habe etwas geschaffen, das einmalig ist. Jeder, der solche Träume hat, sollte alles daran setzen sie zu verwirklichen. Eins habe ich gelernt: “Man kann alles erreichen, wenn man nur fest an sich glaubt”.
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